Aktuelles
Bock auf Dialog – Vorlesungsreihe: »Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie«
Prof. Dr. phil. Thomas Bock, Professor für Klinische Psychologie und Sozialpsychiatrie und Psychologischer Psychotherapeut, lädt in dieser Online Vorlesungsreihe der Universität Hamburg verschiedene Menschen zum Dialog ein. Jedes Semester beleuchtet einen thematischen Aspekt.
Ziel der Vorlesungsreihe »Anthropologische Psychiatrie« ist seit ihrem Start im Jahr 2000, ein menschliches Bild von psychischen Erkrankungen zu vermitteln, sie nicht auf die Abweichung von Normen oder die Folge entgleister Trans-mitter zu reduzieren. Aus dieser Perspektive bekommen die notwendigen Hilfen auch eine politische Dimension: Hilfreiche Psychiatrie braucht eine gute Sozial-, Wohnungsbau- und Kommunalpolitik. Mit Vorteilen für alle: Was psychisch sensiblen Menschen gut tut, bedeutet Psychohygiene für alle. Prävention erfordert Politik.
Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Irre menschlich Hamburg e.V. und psychenet.
Hier ist der Link zu allen Online-Vorlesungen seit 2017: Bock auf Dialog
Film „Aufbruch ins Helle“
Im Auftrag von NetzG Rheinland-Pfalz und finanziert von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland haben wir einen Film gemacht zum Thema Lebensqualität trotz/mit/nach Psychose, den man für eine Vorführung kostenlos ausleihen kann.
„Wir“, das sind die Kölner Filmemacherin und Psychotherapeutin Ellen Rudnitzki und die Journalistin, Autorin und langjährige Ko-Moderatorin des Kölner Psychoseforums, Cornelia Schäfer
Unser Film heißt „Aufbruch ins Helle – Nach seelischer Krankheit wieder Lebensmut schöpfen“. Er schildert die Genesungswege von drei Protagonist:innen. Wir haben Big, Fenja und Franz-Josef in ihrem Alltag begleitet und ihnen Raum gegeben, von ihren Krisen zu erzählen, aber auch von Wendepunkten und dem, was ihnen geholfen hat, Lebensqualität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zurückzugewinnen.
Filmplakat, Trailer und erste Termine im Internet: https://www.netzg.org/aktuelles/film
Der knapp einstündige Film hat Kinoqualität und kann in SHGen, Kinos, VHS und ähnlichen Einrichtungen vorgeführt werden. Auf Wunsch stehen die Filmemacherinnen sowie auch Protagonist:innen für eine an den Film anschließende Diskussion zur Verfügung. Anfragen bitte an info@netzg.org